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Schnell und unbürokratisch: Hilfslieferung in die Ukraine

Der Ausbruch des Ukraine-Krieges Anfang März überraschte, erschütterte und beängstigte uns wohl alle.

Am 2. März erhielt unsere Clubkollegin Simone Grna-Hofstätter den Anruf eines ihrer Firmenkunden (Spediteur) mit der „vorsichtigen“ Bitte um Hilfe. Ganz bescheiden ersuchte dieser um Spenden für Winterbekleidung – vorrangig für Kinder sowie eventuell um Kindermatratzen.

 

 

Auf weiteres Nachfragen berichtete er davon, dass die Eltern einer seiner Mitarbeiterinnen Ärzte in einem Kinderspital in Novomoskovsks (in der Nähe von Kiew) sind, die sich entschlossen hatten, nicht zu flüchten - die Kinder nicht im Stich zu lassen und bei diesen zu bleiben. Sie stellten die Gesundheit sowie die Hilfe für die Kinder wie selbstverständlich über die eigene Sicherheit.

 

 

Das Spital musste aufgrund der Bombenbedrohung in den Keller/Bunker übersiedeln. Die Kinder mussten mit ALLEM versorgt werden: Warme Decken, Kleidung, Nahrung, Medikamente,...- besonders genannt wurden Stauschläuche, Kochsalzlösungen, Fieber senkende Mittel, Kohletabletten, Batterien, Taschenlampen, Kinderbekleidung, …

Simone Grna-Hofstätter begann augenblicklich zu telefonieren und schrieb mir als Präsidentin dieses Clubjahres ein eMail mit den Fakten und Eckpunkten.

 

Nach Rücksprache mit unserer Schatzmeisterin Rosa Helm konnte ich bereits am nächsten Tag die Freigabe für 1.000,- Euro erteilen. Durch die bereits seit 2 Jahren anhaltende Covid-Situation konnten auch in unserem Club Kiwanis Linz Nike - wie bei allen anderen Clubs - keine Einnahmen durch Events lukriert werden. Auch die Spendenbereitschaft für den Club war in den vergangenen 2 Jahren sehr gering.

 

 

Durch den „Ringruf“ bei den Clubkolleginnen wurde eine wahre Welle der Hilfsbereitschaft der Kiwanis-Ladies ausgelöst. Private Geldspenden, ganze Autos und Kleintransporter voll mit Sachspenden großteils Kinderkleidung wurden in unglaublichen 2 Tagen auf die Beine gestellt und zur Sammelstelle in Marchtrenk gebracht.

 

Eine Clubkollegin konnte ihre Kontakte zu Betten Reiter aktivieren und erhielt großzügig große Mengen an Pölster, Decken, Bettwäsche, Handtücher usw.

 

Somit konnte der 1. Transport bereits am SA, 5. März in Richtung Polen aufbrechen und nach Übergabe der Hilfsmittel an der Grenze am SO, 6. März in der Ukraine einlangen.

Die Sicherheitslage wurde in der darauffolgenden Woche dramatisch schlechter, weshalb nur noch ein Transport auf unserem erprobten Transportweg garantieren konnten, die Welle der Hilfsbereitschaft war jedoch ungebrochen:

Eine Clubfreundin hat eine unglaublich großzügige Medikamenten-Spende überreicht, die die Hälfte eines Klein-LKWs ausfüllte und Simone zu Tränen gerührt am Übergabe-Parkplatz zurückließ.

Am 10. März wurde ein Großeinkauf bei Metro mit den Spendengeldern getätigt (Windeln, Kindernahrung, …) – auf freches Fragen haben wir hier weitere 10% Rabatt auf die Gesamtrechnung erhalten.

 

Fazit: das Projekt hat gesamt (mit Hilfe weiterer anderer Helfer und Spender, die sich daran beteiligten) 25 Tonnen Hilfsgüter mit 1 Sattelzug, 5 Klein-LKWs und 1 Privatauto nach Polen transportiert. Von dort aus wurden die Güter von Vertrauenspersonen in die Ukraine zum Krankenhaus geliefert.

Die uns gesendeten Fotos sprechen Bände und bestärken und bestätigen uns weiter nach unserem Motto zu handeln: Hilfe schnell und unbürokratisch. Anpacken und z´ammhelfen! Für Kinder und deren Familien. Gemeinsam sind wir stark!

 

Unsere Hilfe geht auch vor Ort weiter – wir unterstützen in Linz das Sozialprojekt „Point of Ukraine“ – die Russin Ekatarina Walservassilieva organisiert für geflüchtete ukrainische Frauen mit Kindern eine sog. Suppenküche: https:// www.facebook.com/PointofUkraine

Wir sind stolz auf unseren Zusammenhalt und den Antrieb, bei schnell gefragter Hilfe auch ebenso schnell zu agieren.

Für alle Clubmitglieder des Kiwanis Linz Nike

Karina Elisabeth Lutz, Präsidentin Clubjahr 2021/22

DISTRIKT - NEWS

Das tun wir sonst noch

Krems Wachau

Der KC Krems-Wachau zu Besuch beim KC Ried im Innkreis und KC Schärding

“Es wird Zeit, dass wir nach diesen Pandemie-Einschränkungen wieder unsere Clubbesuche fortsetzen”, ermunterte uns unser bewährter Clubreiseorganisator KF Markus Grafeneder. Gesagt – getan: Die zweitägige Reise führte uns am 21. und 22. Mai nach Ried im Innkreis und nach Schärding.

 

Die erste Station der zwölfköpfigen Kremser Reisegruppe war die Kiwanis Kart Trophy in der Zehner-Kaserne Ried i.I., veranstaltet vom KC Ried im Innkreis. Dort erlebten wir das vormittägliche Go Kart-Training und reisten dann weiter nach Schärding. Um 14.00 Uhr empfing uns KF Franz Rathwallner vom KC Schärding. Seine fundierte und pointierte Stadtführung durch das geschichtsträchtige Innstädtchen Schärding – begleitet von Labestationen – war vom Feinsten und wird uns lange in Erinnerung bleiben. Herzlichen Dank, lieber KF Franz.

 

Am Abend stärkten wir uns im Wirtshaus zur Bums´n – benannt nach den zusammenbumsenden seinerzeitigen hölzernen Bierfässern. Das Stadthotel Schärding ermöglichte uns einen erholsamen Schlaf, bevor wir dem nächsten Höhepunkt zustrebten: Kapitän Manfred Schaurecker führte uns mit seinem Panoramaschiff “MS Schärding” zwischen der Barockstadt Schärding und dem Kraftwerk Passau-Ingling durch die Ausläufer des Natur- und Landschaftsschutzgebiets Europareservat Unterer Inn. An Bord erlebten wir hautnah den gigantischen Inn-Durchbruch und die Sehenswürdigkeiten der Region sowie die hier angesiedelte Flora. Das Original “Bratl in der Rein” auf dem Schiff war zum Abschluss das Tüpfelchen auf dem I. Lieber Markus, vielen herzlichen Dank für deine perfekte Organisation! Es war für uns wieder ein großartiges Cluberlebnis.

Grieskirchen

You can change the world

Eines meiner Herzensprojekte zum Jahresmotto „Herzensbildung – wir dienen den Kindern der Region“ während meiner 2-jährigen Präsidentschaft des KC Grieskirchen–Hausruckkreis war die „Kids Challenge“. Dieses Projekt wurde für alle Kinder des Bezirkes Grieskirchen, die die 7. Schulstufe (13 Jahre) besuchte.

Ein Artikel von Günter Unterberger

Attnang-Puchheim Phönix

Mobil in die Zukunft

 

Wie kommen wir in Zukunft von A nach B? Warum braucht es eine Verkehrswende?

 

Es geht schlicht und einfach ums Klima. Bereits im Jahr 1988 meint Dr. James E. Hansen von der Columbia University und ehem. Direktor der NASA „Wir haben keine Zeit mehr zum Quasseln … der Klimawandel beeinflusst unser Klima, hier und jetzt.“ (Das Klimabuch, Esther Gonstalla). Die erste Weltklimakonferenz fand 1979 in Genf statt. Im Mittelpunkt stand die Erkenntnis, dass die Menschheit begonnen hatte, in die Entwicklung des Erdklimas einzugreifen.

 

Artikel von Sonja Pickhardt-Kröpfel

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