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------- Governor Info Juni 2010 -------

YES,  WE GÄÄÄÄÄHN!     

Lange Weile ≠ Kurze Weile (Teil 1)

 

 

Endlich Freizeit und nicht es gibt nichts mehr zu tun! Jetzt kann ich endlich Fernsehen, Video/DVD schauen, im Internet spielen. ABER, was wäre, wenn der Strom für einige Wochen ausfallen würde? – kein Fernsehen, kein Computer, kein Video und DVD schauen? Können wir diesen Zustand überleben oder wird uns die lange Weile „auffressen“?

 

 

Wir leben in einer außergewöhnlichen Zeit und doch „frisst“ uns die lange Weile auf. Ein Drogenabhängiger braucht nach einer gewissen Zeit immer höhere Dosen und auch wir benötigen immer höhere Dosen an Unterhaltung (noch brutalere Filme im Fernsehen und Kino, noch spektakulärere Sportarten, noch bessere I-Pods, I-Phones,...). Wir kennen Krankheiten, wie Aids, Krebs oder Burn-Out und jetzt gibt es auch eine neue Krankheit – die lange Weile (Bore-Out).

 

 

Die Literatur spricht von zwei Typen der langen Weile:

-       Die zeitliche begrenzte

Langweilige Sitzungen (z.b. Jahreshauptversammlung, Distriktsvorstandssitzung, Divisionsversammlung,...)

Langweile Aufgaben (lange Autofahrten, lange Flüge, langer Vortrag)

Gegen diese Art von lange Weile gibt es eine Lösung: ich kann die Veranstaltung verlassen oder auch kurzfristig ablenken. Diese lange Weile geht vorbei.

 

-       Die länger anhaltende

Mangel an Aktivitäten und Interesse

Es gibt nichts zu tun, was mir Freude bereitet

Hier zeigt sich der Verlust von Leidenschaft und Engagement für etwas Sinnvolles. Diese lange Weile ist vergleichbar mit einer Seekrankheit: sie ist sehr unerfreulich, jedoch ist sie bald wieder vorbei, wenn die Ursache behoben ist. Diese Art ist auch vergleichbar mit einer chronischen und schmerzhaften Krankheit.

 

 

Für die Bevölkerung seit Mitte des 19. Jahrhunderts haben Freizeit und das durchschnittliche Lebensalter zugenommen – sie haben 70 Stunden wöchentlich gearbeitet und wurden ca. 40 Jahre alt.  Heute ist es umgekehrt – 40 Stunden arbeiten und 70 Jahre alt (oder auch viel älter). Ebenfalls verändert hat sich das Bild der Freizeitgestaltung. Früher wurde viel Zeit mit der Familie verbracht (gemeinsam gespielt, gemeinsam musiziert,...), heute eher „elektronisch“.

 

Lange Weile ist verständlich, wenn es nichts zu tun gibt. Ist das überhaupt möglich, nichts zu tun? Kann lange Weile auch durch zu viel an Unterhaltung entstehen?

 

Durch meine jetzige Tätigkeit als Governor für den Distrikt Österreich, bin ich viel mit der Bahn gefahren und auch geflogen. Dabei und auch schon davor ist mir aufgefallen, dass wir permanent mit Werbung und Unterhaltung stimuliert werden. In den Flugzeugen werden stundenlang Filme gezeigt, in Zügen vermisse ich das noch, aber das ist nur noch eine Frage der Zeit und auch der WLan-Anschluss (natürlich gratis) in den Zügen und bald auch in den Flugzeugen, um „um Gottes Willen“ nichts zu versäumen. Wenn das so ist, gibt es keinen „Tiefgang“ mehr und die Unterscheidung zwischen Bedeutungsvollem und Wichtigem geht verloren.

 

 

Heute muss alles noch aufregender, noch „aktionsreicher“ sein, um überhaupt wahrgenommen zu werden. Eine kleine Grillfeier mit Freunden lockt heute keinen „Hund“ mehr vor die Tür (oder doch wieder?). Ich selbst durfte in meinem Amtsjahr bei vielen Veranstaltungen teilnehmen und habe dieses Phänomen ebenfalls erlebt. Es waren und sind phantastische Veranstaltungen über die Bühne gegangen bzw. werde noch über die Bühne gehen, doch anscheinend ist der Druck der Gesellschaft so groß geworden, dass wir noch mehr und noch größere Events veranstalten müssen, damit wir in der Gesellschaft wahrgenommen werden.

 

 

Möglicherweise gibt es Dinge in unserem Leben, die wirklich lange Weile hervorrufen, entscheidend ist jedoch, wie damit umgegangen wird um sich wieder auf die kleinen Dinge im Leben zu erinnern. Ich habe ein kleines Grundstück, wo ich regelmäßig den Rasen mähen muss, sicher 15 – 20 x von Frühling bis Herbst. Manchmal frage ich mich, warum ich das tue! Wenn ich dann fertig bin, dann erfreue ich mich daran, um hier mit meiner Familie einfach nur „genießen“ zu können.

 

Die kleinen Freuden sind die meisten Freuden: ein Sonnenaufgang, der Duft der Rosen, Kaffeetrinken mit einem guten Freund, ausgedehnte Spaziergänge,...

Wenn wir es schaffen würden, gemeinsam zu „ENTSCHLEUNIGEN“, dann wird uns garantiert nicht langweilig, oder doch?

 

 

Im zweiten Teil der langen Weile würde ich mich gerne mit einer neuen Zivilisationskrankheit unterhalten und zwar über Bore-Out (Gov.News im Juli)

------- Governor Info April 2010 -------

heute möchte ich die Governor News dazu nutzen, euch nochmals an die Österreich-Convention in Velden zu erinnern und nochmals recht herzlich dazu einladen. Ich habe mir für die April-News ein Quiz über Kiwanis überlegt, welches ganz leicht zu bearbeiten ist.

 

Wenn die Antworten richtig sind und die Buchstaben in der richtigen Reihenfolge gesetzt wurden, so ergibt das einen Teil meines Mottos für mein Amtsjahr 2009/2010.

 

Die ersten 25 richtigen Rückmeldungen an mich per email, erhalten bei der Convention in Velden eine kleine Aufmerksamkeit (ausgeschlossen sind lediglich mein Homeclub, Kiwanis Villach-Santicum. Sorry, Freunde).

 

1. Wann feiert Kiwanis jedes Jahr Geburtstag?

p.         21. September

n.         21. Jänner

o.         21. März

 

2. Wie heißt der Weltpräsident 2009/2010?

e.         Paul Palazzolo

s.         Paul Mc Cartney

r.          Paul Newman

 

3. Wie heißt der Europapräsident 2009/2010?

t.          Gianfillipo Muscianisi

v.         Johann Lafer

u.         Jean Claude van Damme

 

4. Aus welchem Kiwanis-Club stammt der Governor 2009/2010?

a.         Villach

b.         Villach Triquetra

z.         Villach-Santicum

 

5. Wo findet die Convention 2011 statt?

y.         Bad-Kleinkirchheim

x.         Bludenz

w.         Bregenz

 

6. Wie heißt der Governor vom Distrikt Österreich 2010/2011?

e. Albert Kofler

g. Albert Einstein

f.  Albert Fortell

 

7. Wie viele Lt. Governors gibt es im Distrikt Österreich?

s.         19

r.          9

t.          119

 

8. Wo findet die Weltconvention 2010 statt?

l.          Las Palmas

k.         Las Vegas

m.        Las Marismas

 

 

Lösung:           .      .      .      .      .      .      .      . 

                         1.    2.    3.    4.    5.    6.    7.    8.

------- Governor Info März 2010 -------

Liebe Brückenbauerinnen und Brückenbauer,

 

Lieber Erwin, ich möchte dir recht herzlich gratulieren, einen neuen Club gegründet zu haben. Ich denke, unser Distrikt möchte euch noch vor der Charterfeier etwas genauer kennenlernen. Um das zu gewährleisten, hier einige Fragen an dich und deinen neuen Club in Tirol.

 

 

Ernest: Wie heißt der neue Club und zu welcher Division gehört ihr?

 

Erwin: Kiwanisclub Tirol 2010 nennen wir uns und gehören zur Division 150 Tirol.

 

 

Ernest: Wie seid ihr auf diesen außerordentlich kreativen Namen gekommen?

 

Erwin: Wir hatten alle möglichen Namen im Visier, haben gekopft, waren schon auf Oenipons (urspr. Name für „Innsbruck“), dann auch auf anderen wie z.B. „Innsbruck-Land“, das war aber zu politisch, weil das ja der Name des Bezirks ist, wo 95% der Mitglieder und Innen her sind. Dann hat einer unserer Kreativsten, nämlich Herbert Waltl (er ist künstlerischer Leiter des Vereins „Festival der Träume“ im Nebenjob zu seinem Hauptjob als Marketingchef der Hypo Tirol Bank), in den Raum geworfen, Tirol 2010, gesprochen zwanzigzehn, weil wir überregional agieren wollen und noch dazu nicht nur Innsbrucker dabei haben. Der Rest hat sich beim Namen von selbst ergeben.

 

 

Ernest: Wann hattet ihr eure Organisationsfeier und habt ihr vielleicht schon einen Termin für die Charterfeier?

 

Erwin: Wir haben uns am 3.12.2009 organisiert, die Charterfeier wollen wir im September machen, Termin gibt es noch keinen, wird aber noch im März bekanntgegeben.

 

 

Ernest: Seid ihr eine reiner Männerclub oder ein gemischter Club und warum hast du bzw. ihr diese Clubform gewählt?

 

Erwin: Ich war zuvor in einem reinen Männerclub, wo Damen (die eigenen schon) nicht so willkommen waren. Ich wollte aber stets einen gemischten Club, weil ich mir davon mehr Inputs und eine breitere Themenstreuung erwarte. Meine „Mitstreiter“, die ebenso von einem reinen Männerclub übergetreten sind, haben das bestätigt.

 

 

Ernest: Gibt es Mitglieder, die schon mit Kiwanis etwas zu tun gehabt haben?

 

Erwin: Von den mittlerweile 28 (werdens ab April sein) Mitgliedern sind 8 „Ehemalige“ dabei, wobei eine Dame bei den Amicas war, aber nur für 3 Monate, also noch wenig Erfahrung diesbezüglich hatte. Ich habe aber niemanden abgeworben, im Gegenteil, ich hätte es auch ohne ehemalige durchgezogen. Ich bin aber froh, dass diejenigen dabei sind, auch wenn es anfänglich mühevoll war(Diskussionen, was „früher“ war, Patenclubfrage etc.)

 

 

Ernest: Wie ist der Altersdurchschnitt?

 

Erwin: Der Älteste ist 62, der Jüngste 26., der Schnitt liegt um die 40.

 

 

Ernest: Was sind eure Ziele und Visionen?

 

Erwin: Das ist eine gute Frage. Wir haben eine Art Briefing am Laufen. Am 18.3. ist Georg Schärmer, Caritasdirektor von Tirol und auch Ehrenmitglied bei Kiwanis Tirol, selbst bei Rotary Innsbruck, bei uns zu Gast und schult uns quasi in Richtung dessen, was es an sozialen Netzwerken in Tirol gibt, wer mit wem verbandelt ist usw. Wir wollen u.a. auch eine Plattform einrichten, wer sich wohin wenden kann, wenn er Sorgen hat, nicht nur, wenn er Geld braucht, sondern wenns darum geht, z.B. eine Lehrstelle für jemanden zu finden, oder wo sich jemand hinwenden kann, wenn er einen Rollstuhl braucht etc. Wir haben auch den Leiter der Koordinationsstelle für den Sozialbereich in unseren Reihen, dazu den Koordinator für Licht ins Dunkel Tirol beim ORF, alles Menschen, die schon ein bissl was wissen und aufklären können. In dem Briefing hat sich ein Mitglied bereit erklärt, alles zu sammeln, was uns wichtig ist und wird dann einen gemeinsamen Nenner der Anliegen für Vision, Konzept, Ziele dergleichen suchen und hoffentlich auch finden.

 

 

Ernest: Hattet ihr schon Charityveranstaltungen?

 

Erwin: Ja. Wir sind ja Teil des letzten Advent zum zweiten Mal stattgefundenen Adventstandes beim Blumenpark Seidemann in Völs gewesen, haben im Gesamten über € 8.000,- mit allen 4 Clubs erarbeitet, welches dann der Tiroler Arbeitskreis für integrative Entwicklung erhalten hat (via Licht ins Dunkel). Die Aktion ist eine Gemeinschaftssache der 4 Innsbrucker Clubs Innsbruck Amica, Innsbruck 1, Innsbruck Andechs und Tirol 2010, wo wir auch den Vorsitz im heurigen Clubjahr übernommen haben. Weiters hatten wir im November unser „Tannenzapfenzupfen“, das wir gerne wiederholen wollen. Gemeinsam mit dem Verein Festival der Träume hatten wir einen „A-Capella“ Abend, wir haben mit verschiedenen Zapfen (Fichte, Kiefer etc.) Boccia gespielt. Es waren ca. 150 TeilnehmerInnen, da haben wir knapp 1500€ bei dieser Schnapsidee/Spontanaktion zusammenbringen können. Und dann noch unser Neujahrskonzert mit dem Tiroler Kammerorchester Innstrumenti am 6.1.2010, quasi unsere Auftaktveranstaltung offizieller Art, ganz alleine von uns, ohne Partner, aber mit Sponsoren, wo wir 360 BesucherInnen begrüßen konnten und ausverkauft waren. Das hatten wir über € 5.000,- Reinerlös. Das war sehr wichtig nach außen und nach innen! Hat alles bei uns im Blumenpark stattgefunden, hat sich angeboten, weil es uns nichts kostet.

 

 

Ernest: Wie kann man euch erreichen (email, Telefon,….)

 

Erwin: Momentan nur über mich (erwin@blumenpark.at), wir haben noch keine intakte E-Mailadresse, auch noch keine Homepage. Wird aber sicher im Frühjahr noch geschehen.

 

 

Ernest: Was kann du dem Distrikt, den Divisionen und den Clubs an Tipps weitergeben, um neue Clubs zu gründen bzw. neue Mitglieder aufzunehmen?

 

Erwin: Alle Netzwerke nützen, Menschen mit Gespür erspüren, Gedanken zu bündeln und dann einfach einmal anfangen. Mit den Menschen Geduld haben(mir geht’s manchmal zu langsam und muss mich drosseln). Wichtig ist es, Menschen direkt anzusprechen und keinen Clubzwang auszustrahlen, dass es auch keine Clique ist, in die man irgendwann rein darf. Das Elitäre an einer Mitgliedschaft ordnet sich dem unter, was Wichtiger ist, nämlich, die Ohren und Augen offen zu halten für Menschen, denen es zu helfen gilt! Sich sensibilisieren und nicht zu denken, dass man eh schon zu alt, zu wenig aktiv oder sonst was ist, um neue Mitglieder anzuwerben. Einfach TUN, aber den anderen nicht auf den Geist fallen, alles mit Bemühen, aber ohne ständigen Nachdruck machen.

 

 

Ernest: Hast du eine Botschaft, die du auch dem Distrikt, der Division und den Clubs weitergeben möchtest?

 

Erwin: Kiwanis hat mit dir, Ernest, einen „Andersdenker“, einen Governor, der viel bewegen will, für Kiwanis und für seine eigene Persönlichkeitsentwicklung. Und da braucht es Nachahmer. Das merke ich nicht nur an, weil ich dich jetzt am anderen Ende habe, sondern weil ich bei den Infotagen das Gefühl hatte, dass es so ist. Und ich täusche mich selten, das haben mir auch meine Mitreisenden bestätigt. Wichtig ist die Nachhaltigkeit, nämlich da sein zu wollen für Menschen, die es brauchen, auch im eigenen Club, aber natürlich auch von anderen Seiten. Immer wieder nachfragen, wie es dem Verein, der Stelle, der Familie geht, denen man bereits geholfen hat, wie schauts da aus. Kontakte knüpfen und auch aufrecht erhalten. Wenn alle – nach ihren persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten – helfen wollen und es auch tun, dann braucht uns um die Zukunft von Kiwanis (mit vielen neuen Clubs, die noch gegründet werden) nicht bange sein.

 

 

Ernest: Lieber Erwin, ich bedanke mich für das interessante Gespräch und freue mich auf ein Wiedersehen, möglicherweise bei der Convention in Velden.

(Interview vom 2.3.2010, originalgetreu übernommen)

 

------- Governor Info Februar 2010 -------

„Konfliktfähigkeit und die verschiedenen Sichtweisen anderer Meinungen am Beispiel der Methode des 6-Hüte-Denkes von Edward de Bongo“

 

Jeder von uns nimmt die Welt um sich unterschiedlich wahr. Verschiedene Situationen haben für viele Menschen völlig andere Bedeutungen.  Der eine sieht in der Natur Ruhe und Geborgenheit, der andere Langeweile.  

 

Ich war als Kind beim Spielen mit Freunden eine Stunde lang in einer Höhle eingesperrt und hatte natürlich wahnsinnige Angst. Seit damals sind für mich enge, dunkle Räume mit Angst verbunden und versuche daher, solche Räume zu meiden.  Andererseits hatte ich einen Freund, der immer schon gerne mit Fledermäusen spielte und keine Höhle ausgelassen hatte, um solche „Viecher“ zu suchen. Für mich ist diese Sicht der Dinge mit einer Landkarte vergleichbar. Eine Landkarte ist für die Orientierung gedacht und bildet ab, wie wir unsere Umgebung wahrnehmen, wo wir sind, wo Wege zu finden sind und sie ist eine von vielen Möglichkeit, die Welt abzubilden. Sie vereinfacht Dinge und lässt jedoch auch viele Dinge weg.

 

Unsere persönliche Landkarte (unsere Sicht der Dinge) unterscheidet sich von anderen Menschen und daher auch von ihren Landkarten. Viele von uns denken, dass unsere Landkarte die einzig Richtige ist und das ist natürlich falsch.  

 

Auf meinen Reisen in die verschiedensten Division in Österreich habe ich bereits eine große Vielfalt an Landkarten kennengelernt, beispielsweise waren alle Windströmungen eingezeichnet. Eine andere orientierte sich an den Bodenformen und eine weitere an den Niederschlagsmengen. Bei dieser Vielfalt an Karten ist eine Verständigung meist schwierig, ich sehe dies allerdings als Chance und Herausforderung, Neues zu erlernen. Ich habe von den Landkarten anderer viel gelernt. Manchmal habe ich mich auch über die Sichtweise gewundert, es macht aber keinen Sinn, über „Richtig oder Falsch“ nachzudenken.

 

"Bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin." (Zitat: unbek. Apachenkrieger)

 

Mit der Methode der 6 Hüte von Edward de Bono gelingt es, die vertraute Sicht der Dinge zu verlassen und die Probleme von mehreren, in dieser Methode von 6 Seiten, zu betrachten.  Diese Methode beruht auf dem Prinzip, sich unterschiedliche Hüte aufzusetzen (symbolisch) und damit die verschiedensten Standpunkte einzunehmen. Die Hüte stehen für die jeweilige Einstellung und sind deswegen so vielfältig gewählt, damit die Zahl der verschiedenen Möglichkeiten übersichtlich und trotzdem vielseitig genug ist. Anstatt von Hüten können auch verschiedenfärbig Armbänder oder auch Schilder verwendet warden.

 

Weißer Hut:                 Zahlen, Daten, Fakten und Informationen

Die gestellte Aufgabe nüchtern und neutral betrachten. Sammeln von Informationen ohne Wertung.

Roter Hut:                     Bauch, Emotionen und Gefühle

Den Bauch sprechen lassen. Ins Innere hören. Stimmen Zahlen und Fakten überein?

Schwarzer Hut:            Risiko und Gefahren, Bedenken und Zweifel

Schwarzmalen.  An schlimmste Varianten denken. Einwände. Risiken. Gefahren. ABER: keine negativen Gefühle

Gelber Hut:                  Positiv

Positive Aspekte. Chancen. An das Beste denken, was bei der Entscheidung herauskommt.

Grüner Hut:                 Fantasie, Kreativität und neue Ideen

Fantasie freien Lauf. Verrückte Einfälle. Lösungsmöglichkeiten.

Blauer Hut:                  Alle Hüte verbinden, Entscheiden und Handeln, Distanz und Kontrolle

Ergebnisse vergleichen. Noch offene Fragen? Konsequenzen?

 

Es würde mich freuen, wenn ihr folgende Fragestellung anhand der 6-Hüte-Methode bei einer der nächsten Clubabende ausprobiert. Schreibt mir, wie es euch damit ergangen ist und was rausgekommen ist. Ich bin sehr neugierig.

 

Wo steht unser Club im Jahr 2015 in Bezug auf Wachstum?

------- Governor Info Jänner 2010 -------

Liebe Brückenbauerinnen  und Brückenbauer,

 

vorerst nochmals alles Gute für das neue Jahr, Euch und Euren Familien.

 

In diesem Newsletter möchte einen Weg aufzeigen, mit wenig Aufwand unser gemeinsames Ziel -1 Nettomitglied pro Club – zu erreichen und zwar mit der „3%-Regel“. Wie das funktioniert, zeige ich Euch jetzt:Ich nehme einen Club mit 20 Mitgliedern. Dieser Club hat sich dazu entschlossen, dass jedes Mitglied nur 1 neues Mitglied anwirbt. Ich gehe davon aus, dass es möglich sein wird, von 365 Tagen im Jahr, 100 Gespräche im Jahr über Kiwanis zu sprechen und warum es Sinn macht, dabei zu sein. Das wäre jeder 3. Tag (die restlichen Tage bin ich auf Urlaub, Krank oder habe einfach keine Lust).

 

Von den 2000 Gesprächen nehme ich an, dass ich 3% überzeugen kann, in unserem Club mitzuwirken, sind das 60 neue Mitglieder. Einfach zu viele, oder?

 

Würde ich mich zurückhalten und nur jeden 6. Tag über Kiwanis sprechen, dann wären dies mit der 3%-Regel noch immer 30 Mitglieder. Auch noch zu viel, oder?

 

Weil ich überhaupt keine Zeit habe, über Kiwanis zu sprechen, nehme ich mir vor, lediglich mit einer Person (vielleicht auch fremden Person) im Monat zu sprechen. Das wären dann 12 Gespräche/Jahr x 20 Mitglieder ergibt 240 Gespräche und davon 3% ergibt 7 neue Mitglieder. Ist das auch noch zu viel?

 

Und jetzt kommt der Höhepunkt! Ich weigere mich und spreche nur mit 1 möglichem neuem Mitglied, so sind das auf unseren Club mit 20 Mitgliedern, 20 Gespräche. Davon nehme ich wieder lediglich 3%, sind das 1 neues Mitglied (aufgerundet) im Jahr.Zusammenfassung:

Mitglieder

Gespräche/Jahr

Gesamtgespr./Jahr

Bemerkung

 3%(gerundet)

20

100

2000

jeden 3. (Rest Urlaub, Krank)

60

20

50

1000

jeden 6. (Rest Urlaub, Krank)

30

20

25

500

jeden 12. (Rest Urlaub, Krank)

15

20

12

240

jedes Monat 1 Gespräch

7

20

6

120

jedes 2. Monat

4

20

3

60

1x pro Quartal

2

20

1

20

1x im Jahr

1

 

Einfach zum Nachmachen, oder?

 

Ich würde mich über ein Feedback freuen, wo Ihr zeigt, wie Ihr es macht, wie es besser geht, etc. Ich schlage vor, es auszuprobieren.

 

Der Pessimist unter uns wird eine Schwierigkeit (neue Mitglieder) in dieser Gelegenheit sehen, ABER der Optimist wird die Gelegenheit (neue Mitglieder) in der Schwierigkeit sehen.

 

Bis bald und ich freue mich auf viele neue Gesichter

Ernest Schmid

------- Governor Info Dezember 2009 -------

Die etwas andere Geschichte über den Weihnachtsmann

 

Ein Kind fragt seinen Vater (Mathematiker und Philosoph):“ ...gibt es den Weihnachtsmann?“ Daraufhin beantwortet der Vater diese Frage in einer wissenschaftlichen, mathematischen und logischen Betrachtung:


1. Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. Aber es gibt 300.000 Arten von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen. Obwohl es sich dabei hauptsächlich um Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit Sicherheit fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen haben kann.

 


2. Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt, jedoch da der Weihnachtsmann möglicherweise keine Moslems, Hindus, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 % der Gesamtzahl , das sind 378 Millionen Kinder. Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Häuser. Ich nehmen an, dass in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.

 


3. Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (erscheint mir logisch). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken - aus dem Schlitten springen - den Schornstein runter klettern - die Socken füllen - die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen - alle Reste des Weihnachtsessens vertilgen - Schornstein wieder raufklettern -  zum nächsten Haus fliegen.

Angenommen, dass jeder dieser 91,8 Millionen Stopps gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind, erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, ohne Unterbrechung  für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muss, zuzüglich Essen etc. Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Beispielhafter Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km/s. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km/h.

 


4. Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt. Nehmen wir an, dass jedes Kind nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg) bekommt, dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, ohne Weihnachtsmann, der, wie wir alle wissen, als übergewichtig beschrieben wird. Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, dass ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1) das zehnfache normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht - ohne Schlitten eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht der Queen Elizabeth.

 


5. 410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1.040 km/s erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, welches wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muss dadurch 6,6 Trillionen Joule Energie absorbieren. Anders ausgedrückt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt. Das gesamte Rudel von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (vielleicht auch noch etwas schwerer) würde an das Ende seines Schlittens genagelt - mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.

 

Fazit: Wenn der Weihnachtsmann irgendwann einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute tot. In der Welt der Logik, der Mathematik und den sonstigen Wissenschaften mag dies stimmen, aber in der Welt der Fantasie, des "Glücklich seins" und der Kinder (egal wie alt) gelten diese Regeln nicht!

 

Danke sagen möchte ich allen Kiwanisfreundinnen und Kiwanisfreunde für ein gutes Miteinander im zu Ende gehenden Jahr 2009 für Beharrlichkeit, Ausdauer, Treue und die angenehme Zusammenarbeit.

Ich wünsche euch und eurer Familie ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, viel Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr.


Ernest Schmid

 

 

------- Governor Info November 2009 -------

Der erste Monat im neuen Clubjahr ist bereits vorbei. Auch der erste Monat in der internationalen Kiwanis-Welt. Unten angeführt jene Distrikte, die bereits im ersten Monat neue Clubs chartern konnten. Meine neidvolle Gratulation an meine Klassenkameraden in aller Welt:

 

Elizabeth Tezza, Carolinas

Maria De Lourdes Valarezo, Ecuador

Peter Lux, Germany (2 neue Clubs)

Roy Talley, California-Nevada-Hawaii

Doris Choo, Malaysia (2 neue Clubs)

Ruffy Leyson, Philippine South (2 neue Clubs)

Ethan McBeth, Pennsylvania

Vicente Punay, Philippine Luzon (2 neue Clubs)

Chiao-Tung Wu Hsu, Taiwan (2 neue Clubs)

Tina Larch, West Virginia

Mike Grimes, Missouri-Arkansas

Clinton Green, New Zealand-South Pacific

Bill Bishop, Texas-Oklahoma

Valeria Gringeri, Italy-San Marino

George Aiken, Alabama

Kevin McConnell, Illinois-Eastern Iowa (2 neue Clubs)

 

ABER der Distrikt Österreich ist auch nicht untätig. Bei meinen Besuchen in der Division 180 und der Division 110/120/190 verspürte ich eine Aufbruchsstimmung, denn alle anwesenden Clubvertreter konnten von Zuwachs in naher Zukunft sprechen. Der Samen ist gesät.

Ich hatte in der Oktober-Ausgabe versprochen, über die Auswertungen der Fragestellungen in Bezug auf Wachstum (Open the Frontdoor/Close the Backdoor) zu berichten, möchte dies aber am Ende meiner Besuche zusammenfassen und dann auch kommentieren.

 

Bei meinen stundenlangen Läufen in den Wäldern Kärntens habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was ein Baum mit Wachstum zu tun haben kann:

-       die weitverzweigte Verwurzelung in der Erde (Clubs)

-       das sehr langsame Wachsen (Erwachsen werden)

-       der Stamm (einzelner Club)

-       die Früchte und Blätter (das Mitglied)

All diese Eigenschaften spielen in unserem täglichen Sprachgebrauch eine wesentliche Rolle. Weiters ist der Baum ein nachhaltiger Teil unseres ökologischen Haushaltes (Schattenspender, gibt uns Wärme, Reguliert das Klima).

Wenn wir unser Ziel für den Distrikt Österreich (84 Nettomitglieder) erreichen, können wir einen ganzen Kiwanis-Wald pflanzen. Und genau das habe ich vor. Wie ich mir das ganze vorstelle, werde ich in der Dezember-Ausgabe bekanntgeben. Lasst euch überraschen!

 

Was für eine symbolische Kraft strahlt ein Baum für mich aus?

Wer mir eine kurze Rückmeldung schreibt (governor(at)kiwanis.at), der ist bei der Convention 2010 in Velden von mir auf ein Glas Sekt eingeladen (gilt für die ersten fünf Rückmeldungen, ausgeschlossen sind der stimmberechtigte Vorstand).

 

Habt Ehrfurcht vor dem Baum. Er ist ein einziges großes Wunder,
und euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein
Zeichen der Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnung des einzelnen. (
Humboldt, Alexander Freiherr von)

 

Mit vernetzten Grüßen

 

Mag. Schmid Ernest

Governor 2009/2010

11.11.2009

 

 

 

 

------- Governor Info Oktober 2009 -------

Liebe Kiwanisfreundinnen und Kiwanisfreunde!

Am Samstag 26.9.2009 ging die Charterfeier vom Kiwanisclub Villach-Triquetra feierlich über die Bühne. Gleichzeitig fand die Amtsübergabe von Governor Arnulf Schönbauer an mich und die Weitergabe meiner Ämter an unseren Governor elect, Albert Kofler.

 

Meine erster offizieller Besuch bei einer Divisionssitzung fand in der Division 135 am 1.10.2009 in Wels statt, standesgemäß mit der Amtsübergabe vom Lt. Governor (Walter Plieseis an Othmar Pfügl). Nach einer kurzen Antrittsrede durfte ich meine Ziele, mein Motto und meine Vision für das Amtsjahr 2009/2010 vorstellen. Viele der Anwesenden teilten mit mir die Auffassung, das ohne kontinuierlichem Wachstum die Clubs nicht über- bzw. weiterleben können. Aber um über Wachstum sprechen zu können, ist es sinnvoll, zuerst darüber nachzudenken, 1. was ich (der Club; jeder Einzelne) tun muss, um neue Mitglieder aufzunehmen und  2. was ich (der Club; jeder Einzelne) tun muss, um Abgänge zu verhindern (Ausnahmen bestätigen die Regel = natürlicher Abgang). Durch Brainstorming (ist eine Kreativitätsmethode. Durch spontane Äußerung ohne ablehnende Kritik wird mit dieser Methode eine Anzahl an Ideen zu einer gegebenen Problemstellung entwickelt und gesammelt) kam es zu folgender Auswertung (Zeitraum ca. 5 Minuten).

 

Zu 1. Interesse wecken, Ansprechen, Clubprogramm, Freundschaft anbieten, externe Leute einladen, zum Meeting einladen, Berufsgruppen, Spaß haben, Partner zur Mitgliedschaft aktivieren, Eintrittsschwelle so gering, wie möglich halten

Zu 2. Aktiv einbinden, Gefühl der Heimat, Wertschätzung erhöhen, Zuhören, persönliche Reibereien erhöhen, Freundeskreis einbinden, Verständnis haben, Abholen, Coaching

 

Anschließend hatten die Vorstandsmitglieder die Möglichkeit, ihre Ziele und Charityaktivitäten vorzutragen. Ich war sehr beeindruckt von der Vielfalt der Charityveranstaltungen, die in dieser Division stattfinden. Überrascht war ich auch von den „vernetzten“ Clubaktivitäten, Lt. Gov. elect, Walter Plieseis, verstärkt in seinem Jahr besprochen hatte und von dem selbst auferlegten Clubwachstum. Es gab keinen Club, der nicht mindestens zwei neue Mitglieder aufnehmen möchte. Unter der neuen Leitung von Lt. Gov. Othmar Pflügl müssen wir uns „keine Sorgen machen“.

 

Am 2.10.2009 durfte ich der 25-Jahresfeier vom KC Ried im Innkreis teilnehmen. Nach der Begrüßung durch Präsident, Günter Gottfried konnte ich mich auch hier vom Wachstum überzeugen. Nach der Amtsübergabe wurden zwei neue Mitglieder offiziell in die Kiwanis-Familie aufgenommen. Ein herzliches Dankeschön an den KC Ried im Innkreis. Über die Feier werden wir sicherlich in den nächsten Ausgaben der K1 einen Bericht lesen dürfen.

 

Wenn es so weitergeht, werde ich mein Ziel (1 Nettomitglied pro Club- = 84 Nettomitglieder) jedenfalls erreichen. Danke für den bereits jetzt geleisteten Einsatz im Distrikt.

In den nächsten Governor News werde ich von den weiteren Division berichten und natürlich vom dementsprechendem Wachstum.

 

 


Wenn du nicht wächst, wirst du kleiner. (Jüdisches Sprichwort)

 

Bis dahin, alles Liebe und „vernetzte“ Grüße

 

Ernest Schmid, Governor 2009/2010

 

 

------- Governor Info August 2009 -------

Liebe Kiwanisfreundinnen, Liebe Kiwanisfreunde !

 

Es ist üblich und für mich auch ein Bedürfnis am Ende einer Amtszeit Rückblick zu halten und daraus ein Resümee zu ziehen.

 

Es hat sich immer wieder bestätigt, dass wir unsere gemeinsamen Ziele im Sinne von Kiwanis nur dann mit optimalem Erfolg erreichen können, wenn unter uns uneingeschränkte Freundschaft verbunden mit gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Toleranz vorherrscht. Es ist dies eine schon oft gebrauchte Aussage, die jedoch immer wieder in Erinnerung gebracht werden soll.

 

Das Hauptanliegen meines Amtsjahres war durch Artikel in den vier Ausgaben unserer Kiwanis Nachrichten, bei Besuchen von Klubs und Divisionen und bei Teilnahme an Veranstaltungen diverser Jubiläen dahingehend zu motivieren, dass sich jeder Klub und jedes Mitglied als Pfeiler jener Brücke fühlen soll, die wir den Kindern in die Zukunft bauen wollen. Es läßt sich nicht nachprüfen, in welchem Ausmaß mein Jahresmotto „Die Kultur der Verbindlichkeit gegen die Gesellschaft der Gleichgültigkeit“ Wirkung gezeigt hat, ich hoffe doch, dass ich Aufmerksamkeit erreichen und „Einiges“ bei Kiwanis bewegen konnte.

 

Ich bedanke mich bei allen Klubs und ihren Mitgliedern, bei allen Amtsträgern und Chairperson, die sich in ihrem Wirkungskreis der in vielfältige Not geratenen Kindern und Mitmenschen angenommen haben. Unser Distrikt kann darauf stolz sein auch in diesem Amtsjahr gemeinsam im Ausmaß von ca. 1.000.000,-- Euro Hilfe und Förderung im Sinne von Kiwanis geleistet zu haben.

 

Wer über den Rand seines Heimatklubs, seiner Division, seines Distrikts und darüber hinaus schaut, spürt dass wir als Mitglied einer weltweiten Gesinnungsgemeinschaft mit den allseits bekannten Zielen trotz freiwilliger Zugehörigkeit Verantwortung tragen und auch die Verpflichtung haben jenen zu helfen, die unsere Hilfe und Unterstützung benötigen.

 

Ich wünsche allen viel Freude und Erfüllung bei Kiwanis und allen Amtsnachfolgern viel Erfolg und Anerkennung bei der Umsetzung ihrer Ideen und geplanten Aktivitäten.

 

Arnulf Schönbauer
Govenor 2008/2009
Distrikt Österreich
23.09.2009

 

 

 

 

 

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