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KC Wien-Klimt - Dritter Kiwanis-Club in Wien

Große Charterfeier - Festrede von Dompfarrer Faber



Prominente Gäste und führende Kiwanis bei der Charterfeier des Kiwanis Clubs Wien Klimt (v.l.n.r.): Bezirksvorsteher DI Heinz Gerstbach, Bezirksvorsteher-Stellvertreter Robert Pschirer, KI Vizepräsident DI Dr. Gunther Gasser, Dompfarrer Toni Faber, Governor Albert Kofler, Lt. Governor Mag. Josef-Peter Schachermayr und KC Wien Klimt-Präsident Michael Kress.

Ein Hauch von Exklusivität lag in der Luft, als zu Septemberbeginn der KC Wien Klimt, Wiens erst dritter Kiwanis-Club, im Schloss Miller-Aichholz in Wien-Hütteldorf mit 120 Festgästen seine Charterfeier abhielt: 20 Clubs aus allen Bundesländern waren vertreten, unter den Gästen befanden sich auch die Bezirksvorsteher von Hietzing, DI Heinz Gerstbach und Penzing, (Stellvertreter) Robert Pschirer, sowie KI Vizepräsident DI Dr. Gunther Gasser und Wiens Dompfarrer Toni Faber, der für die 33 neuen Kiwanis die Festrede hielt.

 

 

Faber: „Finde hier Menschlichkeit“

 

Das Motto der Charter, „es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ war für Faber ein „sympathischer Gedanke von Erich Kästner“, wo er sich als Dompfarrer „sofort zu Hause fühlt.“ Und dann streute Faber allen Kiwanis Rosen: „Ich finde hier überall eine Menschlichkeit, die sympathisch ist und dazu beitragen kann, dass jeder an seinem Platz daran mitarbeitet, unsere Gesellschaft insgesamt humaner und lebenswerter zu machen.“ Der Name „Kiwanis“ habe eine interessante Verbindung mit dem alten Österreich, zeigte Faber auf: Denn das Wörterbuch, dem Kiwanis-Gründer Allen Browne den Begriff „kee-wanis“ entnahm, war von dem aus Slowenien stammenden Bischof Frederick Baraga, der im 19. Jahrhundert die katholische Kirche im Gebiet der Großen Seen aufbaute. Dass die Vorderseite des Club-Wimpels das bekannte Klimt-Bild „Der Kuss“ ziert, nannte Faber „ein Bekenntnis zum echten Österreich, das nicht engstirnig und provinziell ist, sondern einen großen Horizont pflegt und dadurch wirksam für seine Werte eintreten kann.“ 

 

 

Patenclubs Bregenz und Linz Kepler

 

Der neue Club konnte sich über gleich zwei Patenclubs freuen: KC Bregenz und KC Linz Kepler. Und zu führenden Repräsentanten beider Clubs hat Klimt-Präsident Michael Kress einen besonderen Bezug: Mit Governor Albert Kofler lag er vor 43 Jahren beim Gardebataillon im gleichen Zimmer und mit Lt. Governor Mag. Josef-Peter Schachermayr führte er im vergangenen Dezember jenes lange Telefonat, an dessen Ende die Entscheidung für Kiwanis stand. Denn Kress hatte mit dem Kern des heutigen Clubs ein dreiviertel Jahr lang nach dem geeigneten Platz für seine Gruppe gesucht und dann über seinen langjährigen Freund PG Siegfried Wagner auch gefunden. Die beiden Patenclubs übergaben Fahne und Glocke, der KC Linz Kepler zudem noch Klimt-Tragetaschen und Klimt-Schirme. Für den im wahrsten Sinn des Wortes „running Gag“ des Abends sorgte Klimt-Schatzmeister Günter Macho, der bei der Spendenübergabe der Gastclubs stets wie ein Pfitschipfeil durch den Saal stürmte, um das Geldkuvert in Empfang zu nehmen.

 

 

In ihren Grußadressen freuten sich die beiden Bezirksvorsteher darüber, dass mit dem KC Wien Klimt „jetzt noch jemand da ist, der im Notfall dann helfen kann, wenn es von Amts wegen nicht geht.“








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